Einladung zum Ökumensischen Adventskalender

Flyer mit den einzelnen Törchen
Pilger-Pass für Kinder zum Ausdrucken

Seit einigen Jahren nutzen die Gemeinde St. Antonius Abbas / St. Franziskus und die evangelische Kirchengemeinde Essen-Bedingrade-Schönebeck die Adventszeit, um den Gedanken der Ökumene nach Außen zu tragen. In Carports, Gärten, Garagen, Wohnzimmern oder Gemeindeeinrichtungen wurde gemeinsam gesungen, wurden Plätzchen gegessen und auch das eine oder andere Glas Punsch getrunken.

In diesem Jahr ist alles anders. Corona zwingt zum Verzicht oder zu neuen Ideen. In Bedingrade und Schönebeck wollte man nicht vor der Pandemie kapitulieren. Ein neues Konzept wurde entwickelt, das weiterhin auf den Gedanken des Miteinanders setzt. Nach einem Aufruf in den Gemeinde-Medien haben sich 23 Familien und verschiedenste Einrichtungen, beispielsweise Büchereien, bereit erklärt, ein Fenster oder eine Tür im Sinne der Adventszeit zu gestalten. Für das 24. Törchen am Heiligabend sind die Kirchen Lutherhaus, St. Antonius Abbas und St. Franziskus zuständig.

Eine Liste, die auf Plakaten, mit einem Flyer veröffentlicht wird, gibt Auskunft über die einzelnen Stationen. Ein Stern wird jeden Tag zum jeweils aktuellen Fenster bzw. zur aktuellen Tür getragen. Der Adventskalender kann also erwandert werden, wobei dann tagtäglich vorweihnachtliche Eindrücke auf das Fest der Geburt Christi einstimmen. Die Initiatoren möchten mit dieser Aktion zur Bewegung, gleichzeitig aber auch zum Innehalten einladen. Der Austausch über die sicherlich ganz unterschiedlichen Gestaltungsideen soll in dieser schwierigen Zeit das, die Gemeindemitglieder verbindende Element sein.

Für die Kinder bietet dieser „spezielle Adventskalender“ noch einen besonderen Reiz. Für sie gibt es eine „APP“, genauer gesagt einen Advent-Pilger-Pass, den sie an jedem Fenster bzw. an jeder Tür  abstempeln können. Kinder, die mindestens drei Stempel gesammelt haben, erhalten bei Abgabe des Passes eine kleine Belohnung und nehmen zusätzlich an einer Verlosung teil. Für die glücklichen Gewinner stehen fünf „nachträgliche“ Weihnachtsgeschenke zur Verfügung.

Alles in allem eine schöne Idee, die hoffentlich die Mitglieder der verschiedenen Gemeinden miteinander ins Gespräch bringen wird. Selbstverständlich unter Berücksichtigung der Corona-Regeln.