21.06.2020

Steuerungsgruppe PEP

Für viele Gemeindemitglieder mag der Begriff der "Steuerungsgruppe" recht neu sein. Dieses Gremium - bestehend aus Vertretern u.a. des PGR, KV & Pastoralteams - beschäftigt sich vor allem mit dem UmPlan und dem ImPlan. Diese neuen Begrifflichkeiten möchten wir im folgenden zunächst kurz vorstellen und erklären.

Hier einige erklärende Worte zum Gremium der Steuerungsgruppe:

In den letzten Jahren ist es unter Mitwirkung vieler Engagierter in den Pfarrgemeinderäten, Kirchenvorständen, Pastoralteams und Arbeitsgruppen gelungen, die jeweilige Situation der Pfarreien zu analysieren (Phase „Sehen) und pastorale Leitlinien und wirtschaftliche Planungen (Phase „Urteilen“) zu entwickeln. Mit der Bestätigung der Voten durch den Bischof hat die Umsetzungsphase „Handeln“ begonnen. Es gilt jetzt, die beschlossenen Konzepte, Ideen und Visionen mit Leben zu füllen, Veränderung konkret zu gestalten, von Gewohntem Abschied zu nehmen und zugleich zu Neuem aufzubrechen. Zur Strukturierung dieser vielfältigen Aufgaben gibt sind in den Pfarreien Steuerungsgruppen eingerichtet worden. Diese koordinieren mit Hilfe eines Umsetzungsplans die weiteren Schritte.

Mit den Voten werden pastorale und wirtschaftliche Handlungsziele beschrieben. Bei der strukturierten Realisierung dieser Ziele ist eine gute Planung von entscheidender Bedeutung! Daher ist als wichtiges und zentrales Hilfsmittel der Umsetzungsplan (UmPlan) entwickelt worden.

Besonders für die Steuerungsgruppen ist der UmPlan ein zentrales Instrument um einen Überblick zu den erforderlichen Aktivitäten zu erhalten. Für alle Beteiligten, besonders auch für den Pfarrgemeinderat, den Kirchenvorstand und das Pastoralteam, werden die Informationen zu allen Handlungszielen in einer übersichtlichen Form dargestellt.

  • Die Steuerungsgruppe hat eine gute Grundlage, um die Planungen für die nächsten Jahre zu organisieren.
  • Die Handlungsziele können durch den UmPlan priorisiert werden. Dieses Thema war bei der Vorstellung der UmPläne in den Pfarreien fast immer der zentrale Diskussionspunkt. Damit die Arbeit in den Pfarreien leistbar bleibt und die Aktivitäten mit Erfolg abgeschlossen werden können, ist eine gute Planung und besonders die Priorisierung mehr als die „halbe Miete“! Eine Überforderung der Ehrenamtlichen und der Hauptberuflichen in den Pfarreien muss vermieden werden. Mit dem UmPlan kann für alle Interessierten in den Pfarreien transparent dargestellt werden, was, wann und wie leistbar und umsetzbar ist.
  • Die Planungen müssen immer wieder reflektiert werden, damit frühzeitig Anpassungsnotwendigkeiten erkannt werden können. Daher ist der UmPlan ein „lebendiges“ Hilfsmittel.
  • Im UmPlan wird vereinbart, wann Konzeptplanungen und Projekte beginnen und enden. Diese Verbindlichkeit ist wichtig, um engagierte Mitwirkende für die Projektarbeit zu gewinnen.
  • Die zentralen Informationen aus der Immobilienplanung (ImPlan) sind im UmPlan enthalten. Die Abstimmungsergebnisse der Pfarrei, zur Umsetzung der Immobilienprojekte, mit der Arbeitsstelle für Immobilienentwicklung (ImmobilienRaum) sind in der Immobilienplanung (ImPlan) enthalten. Die zentralen Informationen aus dem ImPlan sind in den UmPlan integriert, damit es für alle Ziele in der Pfarrei, die sich aus dem Votum ableiten, ein zentrales übersichtliches Steuerungsinstrument gibt.
  • Die Steuerungsgruppe kann den pastoralen und wirtschaftlichen Verantwortungsgremien der Pfarrei, dem Pfarrgemeinderat, dem Kirchenvorstand und dem Pastoralteam, mit dem UmPlan regelmäßig über den Stand der Umsetzungsplanung berichten. Die Erfahrungen zeigen, wie wichtig eine kontinuierliche und transparente Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit ist. Die Zeit, die in die Bearbeitung von Konflikten und Auseinandersetzungen investiert werden muss, kann deutlich reduziert werden, wenn dieser Aspekt bereits in der Planungsphase frühzeitig und intensiv in den Blick genommen wird.
  • Der UmPlan hat eine Wirkung über die Pfarreigrenzen hinaus! Die Begleiterinnen und Begleiter der Arbeitsstelle Pfarreientwicklung können vergleichbare Projekte, die parallel in mehreren Pfarreien geplant werden, vernetzen. Damit muss nicht in jeder Pfarrei das „Rad“ neu erfunden werden. Es werden „best practice“-Projekte vernetzt.

Diesen Gesamtprozess begleiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsstelle Pfarreientwicklung, des Dezernates Kirchengemeinden und des Dezernates Pastoral.

Der Text ist dem folgenden Link entlehnt und enthält weiterführende Informationen zum PEP: https://zukunftsbild.bistum-essen.de/pfarreientwicklungsprozess/