07.06.2016

Aktuelles aus dem Projekt

Analyse und Datensammlung schreitet voran

Da war doch das Projekt 2025. Sie erinnern sich hoffentlich daran, dass auch die Pfarrei St. Josef gefordert ist, dem Bischof bis Ende 2017 ein Votum zu unterbrieten, wie sich die Pfarrei mit bis zu 50 % weniger Finanzmittel bis zum Jahr 2025 bzw. 2030 die Zukunft vorstellt. Wo stehen der Koordinierungsausschuss und die Projektausschüsse? Was gibt es Neues?

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Ralf Oyen, zeigt sich derzeit zufrieden mit der Analyse- und Sichtungsphase, die unter dem Motto „Sehen“ steht. Es geht also darum, erst einmal sorgfältig hinzuschauen, wie der Stand der Dinge in der Pfarrei wirklich ist.

·         Der Finanzausschuss ist  mittlerweile in der Lage, Die reale finanzielle Perspektive auf- und durchzurechnen. Die Immobilien, Kirchen, Pfarrhäuser, Gemeindeheime, Miethäuser und Friedhöfe sind fachlich bewertet. Die zukünftig notwendigen Investitionen und Instandhaltungskosten sind grob bekannt.

·         Anhand der SINUS-Milieu-Studie konnte erfasst werden, nach welchen Milieus und Schichten die Mitglieder der Pfarrei sich aufteilen. Dabei ist deutlich geworden, dass die Verteilung so bunt und so verschieden ist, wie die Menschen selber. Es ist also damit äußerst schwierig, sich auf bestimmte Milieus und Schichten in der Zukunft zu konzentrieren.

·         Ein besonderes Augenmerk wird in dem Prozess auf die Zukunft bzw. zukünftige Entwicklung des Ehrenamtes gelegt. Allen Prozessbeteiligten ist klar, dass in den nächsten Jahren fast alles vom ehrenamtlichen Engagement abhängen wird.

Ehrenamtstag in der Pfarrei St. Josef

Über 40 Teilnehmende stellten sich den Fragen:

·         Welchen Stellenwert hat das Ehrenamt in den Gemeinden?

·         Was passiert, wenn sich Ehrenamtliche interessieren und engagieren wollen? An wen können sie sich wenden?

·         Wie werden ehrenamtliche Mitarbeitenden in ihre Aufgaben eingeführt und begleitet?

·         Macht die Öffentlichkeitsarbeit und das Image der Pfarrei bzw. der Gemeinden Lust auf ehrenamtliche Mitarbeit?

Es war festzustellen, dass die Situation in den Gemeinden der Pfarrei und auch in den einzelnen ehrenamtlichen Arbeitsfeldern sehr unterschiedlich ist. Während die einen große Sorgen um Nachwuchs haben, können andere feststellen, dass sich ehrenamtliche Mitarbeiter sehr wohl für konkrete Aufgaben, Projekte und befristete Anliegen ansprechen lassen.

Eine Konsequenz wurde aus der Veranstaltung inzwischen schon gezogen. Die Gemeinderäte und der Pfarrgemeinderat werden Beauftragte bzw. Koordinatoren für das Ehrenamt berufen, die als Ansprechpartner und besonders qualifizierte Multiplikatoren das Feld des ehrenamtlichen Engagements besonders und neu in den Blick nehmen. Erfreulich ist, dass das Bistum diese Initiativen vor Ort nicht alleine lässt. Inzwischen werden Fort- und Ausbildungen für Ehrenamtskoordinatorinnen und –koordinatoren angeboten, um die Arbeit vor Ort in den Pfarreien auf diesem Gebiet besonders zu unterstützen. In der nächsten Ausgabe von LICHTBLICKE werden diese besonders vorgestellt.

 

 

13.01.2015

Was ist das Projekt 2025?

Vor dem Hintergrund, dass sich die Zahl der Prister im aktiven Dienst im Bistum Essen bis zum Jahr 2030 von 279 auf schätzungsweise 114, die Katholiken im Bistum Essen sich bis dahin von 830000 auf wahrscheinlich 650000 reduzieren werden und diese Entwicklung auch vor der Pfarrei St. Josef keinen Halt macht, will sich der Pfarrgemeinderat schon jetzt auf die Zukunft vorbereiten.

Informationen zum bistumsweite Prozess erhalten Sie unter diesem LINK:

www.bistum-essen.de/info/pfarreien-gemeinden/pfarreientwicklungsprozess/

 

Es stehen Fragen an wie:

 

Was sollen und müssen wir aufgeben?

Was ist uns wichtig?

Was können wir von anderen kirchlichen oder auch nichtkirchlichen Organisationen lernen?

 

So hat der Pfarrgemeinderat unter der Leitung von Ralf Oyen am 28. Oktober 2014 das Projekt 2025 gestartet. 24 eingeladene Teilnehmer aus den Verbänden, Gruppierungen und die Hauptamtlichen wurden auf das Projekt eingestimmt.

 

In vier Arbeitsgruppen wird die Zukunft in den Blick genommen:

1. Willkommenskultur bzw. das Ansprechen von Menschen in der Pfarrei

2. Zukünftige Nutzung der Gebäude

3. Liturgie

4. Caritas

5. Katechese

 

Im Rahmen der Veröffentlichung in den Lichtblicken und Internet sollten weitere Pfarrgemeindemitglieder zur Mitarbeit gewonnen werden. Die Teilnehmerzahl pro Arbeitsgruppe soll aufgrund der Arbeitsfähigkeit auf maximal 12 Teilnehmern beschränkt bleiben. In jeder Gruppe wurde ein Koordinator gewählt, der sich als Bindeglied zwischen der Lenkungskreis, d.h. dem Vorstand des Pfarrgemeinderats, und den Gruppenmitgliedern versteht. Die Koordinatoren stehen auch für interessierte Gemeindemitglieder als direkter Ansprechpartner zur Verfügung.

Weitere Informationen bzw, Downloads zum Prozess und zum Votum erhalten Sie hier.

 

 

13.01.2015

Kontakte und Ansprechpartner

Sprecher des Lenkungskreises, Ralf Oyen, ralfoyen@ish.de , Telefon: 01638780677

 

Koordinator für die Gruppe Liturgie – Pastor Wietkamp, willi.wietkamp@gmx.de, Telefon: 1029666

 

Koordinator für die Gruppe Caritas/Diakonischer Auftrag – Walter Maaßen, waltermaassen@web.de, Telefon: 693318

 

Koordinator für die Gruppe Ansprache von Menschen – Dirk Hüsken, huesken.dirk@t-online.de, Telefon: 608934

 

Koordinator für die Gruppe Nutzung von Gebäuden – Pfarrer Wolfgang Haberla, wolfgang.haberla@bistum-essen.de, Telefon 699010

 

Koordinatorin für die Gruppe Katechese - Gemeindereferentin Cornelia Rasche, cornelia_rasche@web.de, Telefon: 693641