12.01.2021

„Besonnen und solidarisch durch die Krise“

In seinem Wort zum Neuen Jahr 2021 ruft der Essener Bischof dazu auf, in der Pandemie der Nächstenliebe höchste Priorität einzuräumen und das bisherige Leben kritisch zu hinterfragen.

Zu einer nüchternen Haltung, Besonnenheit und Solidarität angesichts der epochalen Veränderungen durch die Corona-Pandemie ermutigt der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck in seinem Wort zum Neuen Jahr 2021. Die Pandemie ist für Overbeck kein Weltuntergangs-Szenario, sondern ein innerweltliches Naturphänomen, dessen Schäden nur durch effektives Handeln begrenzt werden können. Verdeckte Gewalt, Familienstreit, schiere Not, stille Verzweiflung: „Umfassende Solidarität ist das Gebot der Stunde. Sie beginnt immer vor Ort, in meiner unmittelbaren Umgebung“, schreibt der Bischof. Das bedeute konkret, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten und aufmerksam zu bleiben für Menschen, die vereinsamen, in existentielle Krisen geraten oder schwer erkranken: „Die Nächstenliebe ist es, die die Prioritäten bestimmt – nichts anderes darf Vorrang haben.“

Das Bischofswort zum Neuen Jahr 2021 in volle Länge als Download finden Sie hier.

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